Eine lustige „Schweinefahrt“ mit Hindernissen

Ein Schwein auf der Straße?

Ludwig Deicke, ein Laager Urgestein und einer noch der wenigen Zeitzeugen der ehemaligen Laager Ackerbürgerschaft, erlebte vor nicht allzu langer Zeit eine nicht alltägliche, sehr lustige Geschichte. Einer ganz alten Tradition folgend, wollte er vor längerer Zeit wieder ein Hausschwein schlachten.

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Das Entenhaus in der Bahnhofstraße

Vor vielen Jahren, und zwar bevor das „Türmchengebäude“ abgerissen wurde, gab es auf dem dortigen Grundstück einen kleinen Ententeich. Mitten darauf stand ein mit Schilfrohr gedecktes Entenhaus. Das kleine runde Entenhaus, drinnen gerade einmal Platz für 3 bis 4 Personen hatten wir, damit meine ich die beiden jüngeren Söhne des Stadtmusikdirektors Hermann Siggelkow, Horst und Fredy Siggelkow, Dieter Baade, Harry Peters und ich, in Kindermanier „erobert“ und „besetzt“. Wir waren damals alle so um die 12 Jahre herum und wohnten in der Bahnhofstraße und in der St.-Jürgen-Straße.

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“De Kauh inne Kök” oder?

Die Kuh in der Küche

Man kann es sich kaum noch vorstellen aber bis in die 1960er Jahre bestimmten die Kühe der Laager Ackerbürger in der Woche nach dem ersten Sonntag im Mai morgens und abends das Straßenbild, um sich in der Gartenstraße für den Weidegang zu sammeln bzw. sich abends an diesem Ort wieder aufzulösen. Der Austrieb der Kühe war immer mit einer bestimmten Zeremonie verbunden. Aus Peter Zeeses Entwurf einer Laager Chronik entnahm ich, dass morgens um 6,00 Uhr vom Markt das Signal eines Bläsers als Aufforderung zum Austrieb der Kühe ertönte. Man hatte sich sogar einen Reim auf die Melodie gemacht, der wie folgt lautete: “Do-ra, Do-ra laß die Kühe raus, sonst treib ich sie weg vom Haus”. Diese Zeremonie hatte sich aber wohl nur bis zum Anfang des 20. Jh. erhalten, denn alte Laager Bürger, die ich dazu befragte, konnten sich nicht erinnern.

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